EIN POPPER ZUM FRÜHSTÜCK

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Ein Raver, Rocker, Heavy, Teddy oder eben ein Popper – ist damit nicht gemeint. Wenn ich im Zusammenhang mit der Fischerei von „Popper“ spreche, dann ist der gleichnamige Oberflächenköder damit gemeint.

Text und Fotos: Pascal Bader

Wie üblich stammt auch dieser Ködertyp aus den USA. Noch bevor der „Gummi Hype“ seinen Siegeszug über die Raubfische in unseren Gefilden machte, waren es verschiedene Hardbaits, so war auch der Popper bereits in meiner Köderbox. Das Mitbringsel aus dem Angelurlaub in den Staaten blieb aber lange ungenutzt in der Kiste, bis zu jenem Tag, an dem die Egli an der Oberfläche ihre Beute jagten.

Popper, Oberflächenköder, Alpenfischer

Ein Modell von vielen, nicht alle spielen gleich – probiers aus.

Normalerweise fischte ich in dieser Situation mit dem Buldo (Wasserkugel). Doch aus irgendeinem Grund musste ich nun mal den Popper einsetzen – gesagt getan. Der Erfolg blieb nicht lange aus, vor allem die grösseren Barsche fühlten sich imstande den flinken Hardbait zu attackieren.

Immer in Bewegung bleiben

Früh am Morgen, kurz nach der Dämmerung sind deine Aussichten am besten. In der Nähe von Köderfisch Schwärmen oder auch mal im flachen Uferwasser, nahe an einem Bootssteg oder über dem Wasserkraut. Überall da, wo sich die Beutefische verstecken können lohnt sich ein Versuch. An der kurzen Spinnrute mit geflochtener Schnur lässt sich der Popper am einfachsten führen. Wichtig dabei: immer in Bewegung bleiben, der Köder darf nie länger als eine halbe Sekunde liegen bleiben. Zupfe ihn in kurzen bis mittleren Zügen ein, so dass dabei die verführerischen „Glunk“-Geräusche und möglichst viele Luftblasen entstehen.

Fischen, Spinnfischen, Morgen

Krumme Rute am Morgen – nichts Aussergewöhnliches wenn Du mit dem Popper fischst.

 

Viel Erfolg, Pascal Bader, Redaktion Alpenfischer

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