HASEN ODER FORELLEN?

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Der diesjährige Eröffnungstag, der 1. April, fällt genau auf den Ostersonntag. Ein Tag also, an dem alle frei haben und Zeit zum Fischen. Die zwei Tage vor der Eröffnung waren von Dauerregen und viel Neuschnee in den Bergen geprägt.

Einige befürchteten Hochwasser und unfischbare Verhältnisse. Doch weit gefehlt – Die Sihl war zwar trüb, aber eben immer noch perfekt zum Fischen. Das kalte Wasser am frühen Morgen war dann schon eher der Spielverderber.

Fischen, Alpenfischer

So präsentierte sich die Alp – kalt und eine tolle Wasserfarbe.

Der erste Fisch der Saison

Die Spannung steigt, wann wird wohl die erste Rotgetupfte anbeissen? Ich kann dicht am Ufer den Schwall von zwei Forellen bemerken. Also biete ich meinen Köder auch in dieser Region an. Schon bald kommt der erste Biss, doch der Fisch lässt wieder los. Zehn Minuten später aber bleibt der Zapfen wieder stehen und nach kurzem Drill halte ich die erste Forelle der Saison in den Händen – voilà!

Alpenfischer, Bachforelle, Schuppen

Von der Natur gemalt – schöner als jeder Picasso und Monet zusammen!

Beisszeit

Eine Weile lang geht nichts mehr worauf ich beschliesse den Fluss zu wechseln. An der Alp ist das Wasser sogar noch klarer und sieht verheissungsvoll aus. An einer meiner Lieblingsstellen habe ich Glück, es scheint, dass noch kein anderer Angler hier gefischt hat. Dann geht’s richtig los, ich habe in kurzer Zeit zahlreiche Bisse und kann drei weitere tolle „Schönheiten“ landen.

Ein wenig später an einer unscheinbaren Stelle direkt am Ufer bekomme ich einen weiteren Biss und der hat es in sich. Am Haken zerrt ein starker Fisch, den ich aber leider verliere.

Spechthöhle mit Vordach am Ufer der Sihl.

Auch die anderen Fischer konnten gute Resultate berichten, wie ich in der Fischerhütte und über das „Buschtelefon“ erfahre, bei den meisten landeten einige Forellen im Körbchen.

Gruss vom Bach – Pascal, Redaktion Alpenfischer

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