FÜR LACHSE AUF ACHSE…

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Dezember 2017, Saisonstart vor Rügen – Es ist ein Spiel mit den Elementen, die Bedingungen auf der Ostsee sind im Winter oft unberechenbar. Wind und Wellen sind die Spielverderber wenn es ums Lachstrolling geht. Darum hilft lange Planung nichts, man muss einfach vor Ort sein und jede Gelegenheit zum Auslaufen nutzen.

So zeigen sich dieses Jahr die Eröffnungstage stürmisch, zwar nicht so kalt wie auch schon, doch gegen Kälte kann man sich schützen, gegen Sturm nicht. Das Boot von Thomas Ulbricht ist für die ersten Tage im Einsatz trotz fast zwei Meter hohen Wellen (definitiv nichts für Leute, welche anfällig für Seekrankheit sind). Immerhin gelingt ihnen am ersten Tag  der Fang eines 70er-Lachses, „Sportlachse“ werden diese hier bezeichnet.

Fischen, Rügen, Alpenfischer

Kap Arkona mit den berühmten Kreidefelsen.

Noch sind nicht viele Lachse auf dem Fishfinder zu sehen, der Grund dafür sind die spärlich vorhandenen Futterfische in dieser Jahreszeit. Das merken auch andere Trollingboote – es werden im Moment fast keine Lachse gefangen.

In Ufernähe gibt es aber auch Meerforellen, das Team von Thomas konzentriert sich für einen Tag darauf und ist gleich erfolgreich mit vier Fischen, wobei die grösste gute 67 Zentimeter lang ist.

Fischen, Alpenfischer, Lachs, Rügen

Der grösste Lachs der Woche mit 114 Zentimeter und 27 Pfund.

Zwei Tage später dann endlich die Erlösung, der Fang eines tollen Lachses mit 91 Zentimetern (Titelbild). Der blitzblanke Fisch hatte Heringe und Sprotten im Magen, also war er definitiv auf Futtersuche.

Fischen, Alpenfischer, Rügen

Die beiden Meerforellen (64, 68 cm) gingen als Beifang an die Lachsköder.

Der Letzte Tag bringt dann aber den grössten Fisch der Woche, ein mächtiger 27-Pfünder mit 114 Zentimeter Länge – wow! Doch damit nicht genug, daneben, sozusagen als Beifang gehen noch zwei weitere Meerforellen an den Schleppköder.

Die Eröffnungswoche war also durchzogen, mit unsicheren Wetterverhältnissen. Doch wer hartnäckig dran bleibt, kommt auch so zum Erfolg.

 

 

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